Ostern 2009

Mit dem Zug nach Eberswalde ... dann den Treidelweg zum Schiffshebewerk ...

 

 

Soo viel Sonne zu Ostern ... Rast am Waldrand ... und runter zur Oder ...

 

 

Da war nix zu machen am Grenzort Hohenwutzen

Suchten Unterkunft (privat), doch gabs nur nen Friseur. Kein Schild ´Zimmer´. Nur ein doofes Plastikhotel, das, wie wir anderntags erfuhren € 73,- kostete

Also weiter über die Oderbrücke nach Polen rein.

Dort aber nicht mal ein Ort. Nur ein skurriles Shoppingparadies (closed)

Und nun?

Die Sonne stand schon tief. Unterkunft brauchts. Entweder zurück in das Plastikhotel oder 7 km nach Polen rein in den nächsten Ort. Wir sahen Schild ´Klosterhotel´. Entschieden uns für Polen.

Wie gesagt: Die Sonne stand schon tief ...

Treffer: Cedynia (Zehden)!

Die 7 km hatten gelohnt: Gleich mehrere Hotels. Erst mal Sonnenuntergang bei einem Bier am Klosterhotel mit Ausblick.

Dann echt lecker gegessen im Hotel in der City und Zimmer genommen im kleinen Hotel Margo

Hotel Margo war mit € 37,- noch etwas preiswerter als das Hotel in der City, wo lecker Essen. Margo hatte noch ne Bar im Keller (siehe Eingang links). Da gabs noch nen Jägermeisterabsacker.

Zwei Damen gutaussehend und sympatisch deuteten darauf, dass das Hotel auch eine erotische Herberge war. - Zimmer sauber. Die Seife taugte gar nichts, die Betten plumps aber ging so.

Die Betten erschreckend getrennt auseinandern. Mathi schnarchte.

 

 

Rückfahrt

Der Dokumentarfilm "Die Oder"

Ein Meisterwerk: Aufgenommen von Chris während der Fahrt. Freihändig.

Irrweg-Desaster:

Das Dasaster begann, nachdem Chris das Schild zwar sah (kein Fahrrad erlaubt), Mat es aber nicht sah ...

... als wir nach langem Waldweg an einen Sandhügel kamen und durch Sand und Kleinkiefern uns durch die Sonnenhitze bergan schieben mußten: Weil da ein kleiner Wasserlauf zu umgehen war. Ein langer.

Der Wasserlauf wurde sogar zum See. Eines Kieswerks (Bild rechts: ganz da hinten). Mußten wir umgehen. Gehend durch Sand auf Wildwechseln.

Fuhren so im Kreis und kam nach Schwitzen wieder da raus, wo losgefahren.

Da drüben hat das Desaster angefangen (jetzt sind wir zurück auf der schönen Seite des Deichs):

Ganz viele Schwäne an Bauminseln im Wasser der Oder:

Rüber nach Lunow und Lüdersdorf ...

... und Tierspuren bei Rast in Parstein ...

Der Aussichtshügel von Pehlitz!

Mat hatte hier vor vier Jahren schon mal übernachtet (genau unter Bild 1). Geniale Aussicht auf Seen rundum. Damals Schafe am Hang, heute viele Leute mit verwöhnten Gören, die quäkeln.

Ökodorf Brodowin

Es gibt keine Bilder, da wir ja flugs weiter wollen zum Mittelalterfest. Sind spät dran schon. Is auch nur so ein Dorf ...

Tortour ostdeutsche Kopfsteinplasterwege im Wald

 

 

Finale: Das Mittelalterfest in Chorin

Kamen erst um vier an. Hatten noch nen Kaffee (endlich) nebenan vorm Kloster Chorin.

Kristin gilt unser Dank. Denn ohne den Tipp hätten wir Ostern sonstwas gemacht. Wären sicher auch raus, doch so hatten wir eine konkrete Gegend zum Ziel.

Das Mittelalterfest, nun ja, was für Kinder und Käufer. Aßen gut und kauften ne handgeschnitzte Schnitzelumdrehzange.

Musik war mittelalterlich. Haben die Rhythmen noch im Ohr. FUSION is anders. Doch schon recht angenehm. Welch eingeschworener Mittelalterkreis der Organisatoren, die dahinter stehn.

Tanzende Mägde, tanzende Kinder. Schöne Stimmung. - Pommesfrei. Hat gelohnt.

Und der Chef det Janzen, der hier rechts auf dem Ziegendudelsack trötet, den wir schon in der Abendschau sahn (den Chef), der hat zum Finale noch mal richtig munter Auftanzen lassen.

Runter nach Eberswalde war dann zum Sonnenuntergang schnell gelungen ...

... dann kam der Zug nach Irgendwo ...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

 

 

 

 

Und Saison 09 wird uns weiterführen, woandershin oder wieder zurück ...